Hier kommen die Top 50 Alben des Jahres 2020. Im Podcast Feature 10 sprechen Albert und Christopher ausführlich über das komplette Musikjahr und hier geht’s zu den Top 100 Songs des Jahres 2020. Viel Spaß!

50 -46

Kauziger, minimalistischer Indie-Rock des ewigen Geheimtips Lithics („Tower Of Age“), der nasskalte Techno-Bass-Hybrid von The Fear Ratio („They Can’t Be Saved“), Nonsense-Computer-Pop der immer guten The Chap („Digital Technology“), out-of-the-box-Sounds von Beatrice Dillon („Workaround“) und die funky Cosmic-Disco des zweiten Albums von The Orielles („Disco Volador“).

45 – 41

Meitei mit dem Update des Konzepts von Onras Chinoiseries mit japanischer Folklore und Beats („Kofū“), minimalistischer, skelettierter Großstadt-Grime von East Man („Prole Art Threat“), der beste vierte Teil seit Police Academy 4 von Run The Jewels („RTJ4“), Ela Minus mit Maschinen-New Wave („acts of rebellion“) und die neue Boyband von Studio Barnhus, Off The Meds, mit hässlichem wie unwiderstehlichen Debüt („Off The Meds“).

40 – 36

Bis ich weiß, was Cindy Lee von mir will, höre ich ihre zuckersüßen Albtraum-Doomer einfach in Dauerschleife („What’s Tonight To Eternity“), das ziemlich ausführliche Album von Erregung Öffentlicher Erregung knüpft an die herausragenden EPs an („EÖE“), The Bug und Dis Fig stellen ihren Bass in den dunkelsten Keller, den Hyperdub zu bieten hat („In Blue“), der pompös gekleidete Punk von Kanadas Krawall-Crew Crack Cloud kann gewohnt viel („Pain Olympics“) und der psychedelische Hippie-Bass von Shackletons Band Tunes Of Negation wirft mit Fragezeichen um sich („Like The Stars Forever And Ever“).

35 – 31

Ben Bertrand setzt seine Bassklarinette in abseitigen Klangexperimenten furios in Szene („Manes“), A/T/O/S, das belgische RnB-Projekt auf Malas Deep-Medi-Label war seit 2014 nicht mehr so stark („waterman“), von den drölfzig Nicolas-Jaar-Alben war die zweite Against All Logic der Sieger mit Sample-Unterstützung von Sean Paul („2017 – 2019“), die Österreicher*innen von Culk sind nur ein Jahr nach ihrem Debüt textlich noch dringlicher („Zerstreuen über euch“) und Nathan Fake darf das Jahr mit der Gewissheit beenden, seine beste House-Platte überhaupt aufgenommen zu haben („Blizzards“).

30
Laurine Frost
Lena

LYKA

Die knarzige wie zerbrechliche Barstuhl-Electronica klingt wie der klebrige Boden eines in Farblosigkeit getunkten Jazz-Clubs und basiert auf einer Dostoyevsky-Geschichte. Die verrauchte Version von Jelinek-Musik und definitiv ein zukünftiger Klassiker, den wieder niemand kennen wollte.

29
Sophia Loizou
Untold

Houndstooth

Ob verregnete Großstadt-Bushaltestellen, an denen Pfützen entstehen, in denen sich meine Augenringe spiegeln dürfen oder vertonter Naturtrip. Loizous Musik, nahezu beatlose und gespenstische Bass-Musik, lässt beides zu. Es muss nicht regnen, damit das funktioniert, aber es hilft.

28
Zelienople
Hold You Up

Miasmah Recordings

Das Licht geht auch hier nicht an. Der dahinhuschende und im Nostalgie-Hall an irgendwas von gestern denkende (Alb)Traum-Pop der Band ist was für die nicht so hellen Momente des Jahres und seit 2012, als ich sie zum ersten Mal hören durfte, nicht mehr so eindringlich gewesen.

27
Moodymann
Taken Away

self-released

Moodymann zieht mit seinem neuen Album ein beeindruckendes, voller grandioser Samples steckendes und sehr persönliches Zwischenfazit Schwarzer Musikgeschichte und beweist erneut, dass an Kenny Dixon Jr. kein Vorbeikommen ist.

26
Tara Clerkin Trio
s/t

Laura Lies In

Obskurer Downbeat/Jazz-Zirkus, der manchmal so wirkt als hätten Boards of Canada mit Dean Blunt zwei Wochen nur Sun Ra gehört. Immer wenn die Platte den Anschein erweckt an Pop interessiert zu sein, grätscht von der Seite ein schief gewickeltes Piano-Blubbern rein. Komische Platte. Super Platte.

25
Zenker Brothers
Cosmic Transmission

Ilian Tape

Die Label-Chefs selbst mit Bass, Ambient und Techno auf einer Reise ins All. Eine Platte, die vom Sequencing und der Story lebt, obwohl kein Wort gesprochen wird. Verlangsamte psychedelische Dub-Nummern, die dem ohnehin großartigem Label eine neue Facette verleihen.

24
The Streets
None Of Us Are Getting Out Of This Life Alive

An Island Records

Mike Skinner verpackt die kleinen Geschichten noch immer am stilsichersten. Geboren aus seiner Zeit als DJ bleibt der Sound oft im Club, daher bleiben Grime-Beats, sägender Drum N Bass und Wobble-Bässe keine Seltenheit, von 2002 bis 2020 ist jeder Sound der Insel dabei.

23
OTTO
Clam Day

PLZ Make It Ruins

Verspielter Weirdo-Pop aus Brooklyn, der irgendwo zwischen Animal Collective und Four Tet mit tausend bunten Spielzeugen windschiefe Melodien schnitzt, die wie nichts anderes in diesem Jahr klangen und von viel zu wenig Leuten gehört wurden. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, wird doppelt und dreifach belohnt.

22
Public Practice
Gentle Grip

Wharf Cat Records

Drei Jahre nach dem Düster-Debüt der Vorgänger-Band WALL kam die Disco-Punk-Version der Nachfolger raus. „Compromised“ als einer der Hits des Jahres, eh klar, aber die Neuausrichtung der New Yorker hat sich mit jeder Sekunde der Platte gelohnt. Und dreht die Uhr einmal 15 und einmal 35 Jahre zurück.

21
Cindy
I’m Cindy

World of Paint

Das Meta-Album to end all Meta-Alben von Palmbomen II, der nach dem Album ÜBER die fiktive Not-Laura-Palmer jetzt shoegazigen Computer-Dream-Pop VON der fiktiven Not-Laura-Palmer produziert und Videos dazu packt, die nur von ranzigen VHS abgespielt werden dürfen.

20
Oneohtrix Point Never
Magic Oneohtrix Point Never

Warp

Daniel Lopatin dreht an den Knöpfen der Radio-Nostalgie und bastelt ein Konzeptalbum Lynch’esker „Pop“-Musik, die klingt wie Cover-Versionen unveröffentlichter Soul-Sänger aus einer beliebigen Unterwelt und fährt mit uns über digitale Landstraßen. Soundtracks kann kaum einer so gut wie Oneohtrix Point Never , Konzept-Alben auch nicht.

19
upsammy
Zoom

Dekmantel

Die kristallklare, zerbrechliche Musik der Produzentin aus den Niederlanden nutzt den Titel ihrer Platte, um mal etwas genauer hinzuschauen. Vor allem was ihre Umgebung als Sound-Quelle betrifft und wie sie diese dafür nutzt, eines der besten Techno-Alben des Jahres zu produzieren.

18
Ant Orange
You’re Super In Diagonal

Karaoke Kalk

Minimalistische Bass- und Sample-Musik, irgendwas zwischen 2012 und 2015 des Berliners, dessen Musik gelegentlich an die “Dungeon”-Ausflüge von Dubstep Ende der 00er-Jahre erinnert. Die Tracks beweisen Mut zur Lücke und dürfen auch in den ruhigen Momenten ihr Bass-Brodeln ausspielen.

17
TTRRUUCCES
s/t

AllPoints

Warum war diese Platte nicht viel, viel größer? Das Konzept-Album über zwei, die sich finden und verlieren von zwei, die eine wahnsinnige Pop-Oper auf die Beine stellen, die so viel mehr ist als der FIFA20-Hit „I’m Alive“. Eine audiovisuelle Glanzleistung, die nicht mehr aus dem Ohr will. Jede bunte Sekunde ist es wert.

16
Autechre
PLUS

Warp

Das neue neue Album ergänzt das alte neue Album stilistisch perfekt und ist weit davon entfernt Ausschuss zu sein. Metallische, flinke Rhythmen wie in dem 12-Minuten-Brett „X4“ oder das ächzend schabende „DekDre Scab B“ sollten vor allem Fans der alten Schule mit dem Duo versöhnen. Der harsche Ambient des Vorgängers wird hier mit Beats versehen, die sich verrenken und verknoten. Außenseiter-Meinung, aber: Das hier ist das besser der beiden Alben.

15
CS + Kreme
Snoopy

The Trilogy Tapes

Zwei Australier mit entschleunigtem und trotzdem fast ausschweifendem Ambient, Dub und RnB-Experimenten. Ein Album das zugleich beruhigend wie verstörend wirkt. Der schwer abstrakte melodramatische Afterhour-Barock-RnB hat abseitige wie entspannte Rhythmen, aber durch durch die unheimlichen und verlangsamten Sounds wirkt die Platte so befremdlich wie faszinierend.

14
TOPS
I Feel Alive

Musique TOPS

Der Vintage-Softrock teleportiert bei geschlossenen Augen auf eine vom Sonnenlicht begrüßte Terrasse an einem entspannten Sonntagmorgen in Italien oder an eine zur Geisterstunde gut besuchte Pool-Party, während gerade der zweite Cocktail des Abends geleert wird. Tops klingen 2020 wie eine Band, die in einer längst vergangenen Dekade verkannt, aber von findigen Diggern aufgespürt zu neuem Ruhm gebracht wurde.

13
Bufimam
Albumsi

Dekmantel

Wolf Müller aka Jan Schulte aka hier all seine anderen Namen einfügen mit einem der ersten Highlights des Jahres. Progige Neo-Dschungel-Disco vermischt mit krautigem Space-Acid und dabei nicht viel weniger verschwitzt als die Tropen-Trommelei, die er sonst so veröffentlicht.

12
Jessy Lanza
All The Time

Hyperdub

Die Kanadierin weiß auch auf dem dritten Album, wie man auf Ohrwurm getrimmten Pop und RnB der 80er Jahre in das Zeitalter von Footwork und House übersetzt. Dabei entsteht diese tanzbare Euphorie – bei der auch jederzeit eine kullernde Träne auf ihren Einsatz wartet – die sie wie salzigen Zuckerguss über ihre Songs streut.

11
Neuzeitliche Bodenbeläge
Der große Preis

Bureau B

Die beiden kümmern sich um drum- und teils dubzentrierte Synth-Pop-Nummern, die nach dem letzten Bier in der Lieblingskneipe riechen, in der aber jeder nur großartige Kleidung trägt. Die teils leiernden Grabbelkistenbeats aus einer Post-NDW-Zeit, Tracks nach Kraftwerk-Art und tropischem Dada-Pop wissen einfach: „Wo Haare sind, ist Liebe“.

10
Actress
Karma & Desire

Ninja Tune

Dass sich Cunningham Gästen öffnet und mit z.B. „Walking Flames“, dieser sanften Computer-Ballade mit zu Samples umgekrempelter Stimme von Sampha, an Songs wagt, funktioniert. Trotzdem sollte man den monochromen, digitalen Sonnenstrahlen nicht in die Falle gehen. Die Grooves in Tracks wie „Loveless“ bleiben verkrustet, „Reverend“ spukt als zerfetzter RnB-Track in alle Richtungen und selbst der lieblichsten Piano-Melodie geht endlos geloopt und unter klappernden Beats wie in „Leaves Against The Sky“ alles Menschliche ab. Auch 2020 klingt kein*e Musiker*in so sehr nach Weltuntergang und Neuanfang zugleich.

09
Minor Science
Second Language

AD 93

Breakbeat, Electronica-Mutationen und Ambient werden von ihm wie Werkzeuge benutzt, um auf AD 93, das Label, das seit Jahren als Sprachrohr für abseitige Bass- und Techno-Mutationen arbeitet, das Thema Sprache und Kommunikation zu verhandeln. Highlight „For Want Of Gelt“ Hier arbeitet sich ein zitternder Bass-Beat ab, während im Hintergrund alles zusammenbricht, aber immer wieder von einer nach vorne drängenden Melodie unterbrochen wird.

08
Nation of Language
Introduction, Presence

self-released

10 Songs, 10 H-I-T-S in all caps. Die Band aus Brooklyn springt zwischen 1984 und 2004 umher und spendiert uns eine Synth-Pop-Masterclass, wie niemand sonst 2020. Heutzutage geht so was als Geheimtipp durch, früher reichte das für 100 Pitchfork-Features. Vielleicht erbarmt sich für den Nachfolger ja irgendein Label.

07
Leafar Legov
Mirror

Giegling

Rafael Vogel mit der besten Giegling seit Jahren. „Hidden Treasures“ verdient sich gerade gegen halb 3 nachts seine Sporen und stopft sich wie der Rest der Platte, die so viel Dream Pop in sich trägt wie Techno, dutzendfach Gänsehaut in den Rucksack und hört dabei auf dem linken Ohr Burial und auf dem rechten Boards of Canada. Und immer schwingt diese Nostalgie für etwas nicht Greifbares mit.

06
Sorry
925

Domino

Wir sind im Post-Genre angekommen. Britpop, RnB, Grunge, Trip-Hop, in abseitigen Momenten geht’s in 1000 andere Richtungen. Bemerkenswert, längst nicht nur an der Platte, sondern auch an den anderen Songs und Releases der beiden (davon gibt’s eine Menge) ist diese Selbstverständlichkeit mit der sie um den Genrekern herum an ihrem komplett individuellen Einfluss bedienen und etwas aufbauen, was zugleich so vertraut klingt, aber zum Glück ziemlich einzigartig gewesen ist,

05
Il Quadro di Troisi
s/t

raster

Donato Dozzy und Eva Geist mit der vielleicht elegantesten Platte des Jahres. Zu jedem dieser edlen Italo-Synth-Pop-Songs muss ich das schickeste Hemd tragen, das ich habe. Ein Part glamouröse Disco-Nostalgie, ein Part nostalgischer Maschinen-Pop, der nie ausbricht oder zu viel will, sondern Geists Stimme, die klares Highlight der Platte ist, immer in den Vordergrund stellt.

04
OXP
Swing Convention

Nothing But Net

Wenn Onra und mich eins eint, dann die bedingungslose Liebe zu all things 90s-RnB. Sein aktuelles Konzept-Album, das er gemeinsam mit Produzenten-Kollege Pomrad an den Start gebracht hat, wirkt wie das DJ-Set eines Diggers, der jeden Keller nach den besten Tracks abgesucht hat, die er finden konnte. Eine Zeitkapsel, die jeden Hype verdient hätte, aber leider komplett leer ausging. An mir soll es nicht liegen.

03
Soela
Genuine Silk

Dial

Natürlich musste das Hamburger Dial-Label im 20. Jahr des Bestehens so ein Brett raushauen. Die Russin Soela legt ein Debüt-Album vor, das als leises Statement ein trotzdem deutliches „Entspann Dich“ auf dem Teller legt. Das fast meditative Knistern der Deep-House-Tracks passt auf kein anderes Label so gut und setzt dieses absurde Jahr für eine knappe Stunde mit einem kleinen Wunderwerk auf Pause.

02
Andrea
Ritorno

Ilian Tape

DAS Ambient/Techno/Breakbeat-Highlight des Italieners Andrea, der den Albenstreak auf Ilian Tape fortführt. Musikalisch lässt sich auch nicht verheimlichen, woher der Sound kommt, dem er sich annimmt, der oft eher sanft und gar nicht besonders harsch daherkommt. Das sind diese knackenden, tiefen Beats, die man in den 90ern schon hat gut finden dürfen, wenn man damals so weit gewesen ist.

01
Kate NV
Room For The Moon

RVNG. Intl.

Kate Shilonosova ist mit diesem Meisterwerk noch näher an Japan als mit ihrem „ersten“ Debüt. Russischer City Pop, der sich bei Laurie Anderson und Ryuichi Sakamoto bedient und sich dabei einen Jahresurlaub in einem Hinterhofplattenladen in Tokio kurz vor der Bubble Economy gönnt. Wie soll man das nennen? Experimental Bubble Gum Wave. Vielleicht. Oder einfach als das bezeichnen, was es ist: Sensationell. Die quietschenden Bläser, das verspielte und verschrobene in jedem Track. „Sayonara“ als obskurster Hit der Welt, „Plans“ als unsterblicher Ohrwurm. ROOM FOR THE MOON als klares Album des Jahres.

Die Top 50 als Liste

50_ Lithics – Tower Of Age
49_ The Fear Ratio – They Can’t Be Saved
48_ The Chap – Digital Technology
47_ Beatrice Dillon – Workaround
46_ The Orielles – Disco Volador

45_ Meitei – Kofu
44_ East Man – Prole Art Threat
43_ Run The Jewels – RTJ4
42_ Ela Minus – Acts Of Rebellion
41_ Off The Meds – s/t

40_ Cindy Lee – What’s Tonight To Eternity
39_ Erregung Öffentlicher Erregung – EÖE
38_ The Bug & Dis Fig – In Blue
37_ Crack Cloud – Pain Olympics
36_ Tunes Of Negation – Like The Stars Forever And Ever

35_ Ben Bertrand – Manes
34_ A/T/O/S – waterman
33_ Against All Logic – 2017-2019
32_ Culk – Zerstreuen über euch
31_ Nathan Fake – Blizzards

30_ Laurine Frost – Lena
29_ Sophia Loizou – Untold
28_ Zelieneople – Hold You Up
27_ Moodymann – Taken Away
26_ Tara Clerkin Trio – s/t

25_ Zenker Brothers – Cosmic Transmission
24_ The Streets – None Of Us Are Getting Out Of This Life
23_ OTTO – Clam Day
22_ Public Practice – Gentle Grip
21_ Cindy – I’m Cindy

20_ Oneohtrix Point Never – Magic Oneohtrix Point Never
19_ upsammy – Zoom
18_ Ant Orange – You’re Super In Diagonal
17_ TTRRUUCCES – s/t
16_ Autechre – PLUS

15_ CS + Kreme – Snoopy
14_ TOPS – I Feel Alive
13_ Bufiman – Albumsi
12_ Jessy Lanza – All The Time
11_ Neuzeitliche Bodenbeläge – Der große Preis

10_ Actress – Karma & Desire
09_ Minor Science – Second Language
08_ Nation of Language – Introduction, Presence
07_ Leafar Legov – Mirror
06_ Sorry – 925

05_ Il Quadro di Troisi – s/t
04_ OXP – Swing Convention
03_ Soela – Genuine Silk
02_ Andrea – Ritorno
01_ Kate NV – Room For The Moon

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