Wieso überschwemmen Musikbiopics momentan die Kinos? Wieso nutzen sie alle die gleiche Formel? Es geht letztlich um die Macht der Marke und Rechteinhaber. Und mit der Wahrheit nimmt es dann keiner mehr so genau. Ist das gefährlich? Und wieso arbeitet man sich immer wieder an diesen müden Held*innengeschichten ab? Ein Feature über ein großes Pop-Phänomen, das bessere Filme verdienen würde. Zu Gast im Crossover-Podcast: Christian Eichler.
Michael, Rocket Man, Springsteen, Bohemian Rhapsody und und und. Musikbiopics sind das erfolgreichste Paint-By-Numbers-Marketingtool des Musikmainstreams und des aktuellen Kinos.Kanonisierte Künstler:innen, die ihre eigene glattgeschliffene Held:innengeschichte erzählen dürfen und Wahrheit damit allzuoft einfach überschreiben. Aktuellestes Beispiel ist der Clusterfuck namens “Michael”, der so fragwürdig wie erfolgreich ist.
Das alles ergibt Sinn. IPs are everything. Und wo, wenn nicht bei den größten aller Namen, können Zuschauer*innen garantiert werden? Wieso authentisch sein, wenn ohnehin nur ein Gefühl verkauft wird.
Warum boomen Musikbiopics mehr denn je?
Wer ist wirklich dafür verantwortlich? Wieso lohnt ein Blick auf die Labels und Rechteinhaber dahinter?
Waren die Filme schon immer so formelhaft oder erwarten wir einfach zu viel?
Welche Ausnahmen gibt es und wie kann ein guter Film über die Kraft von Musik wirklich aussehen?
Und will Michael Jackson return in Avengers Doomsday?
Das sind nur ein paar der Fragen, die Christopher zusammen mit Christian Eichler vom Filmpodcast CUTS heute beantworten will.
Dieses Feature von Track17 ist eine Crossover-Folge mit “CUTS – Der kritische Filmpodcast” und ist in ähnlicher Form auch in dessen Feed verfügbar. Für die volle Experience hört ihr am besten beide Folgen.
Folgt unserer Playlist mit allen Folgen und allen Songs:
Track17 – Playlist zum Podcast
Alle Feature-Folgen von Track17 im Überblick.
CUTS – Der kritische Filmpodcast
geister – Der Philosophie-Podcast
gamekritik_ – Youtube-Kanal